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Weihnachten

Tja, Weihnachten steht vor der Tür und damit auch der nächste Blog-Eintrag seit langer Zeit.

 

Weihnachten, das Fest der Liebe. Liebe zum Fest. Eigentlich ist es ja was schönes. Die Familie kommt zusammen, es gibt lecker Essen, man unterhält sich, und danach gibts bescherung, alles toll

Aber ich rede von dieser Vermarktung von Weihnachten. Dieser Globalisierung von Weihnachten und Weihnachtsprodukten. Es gibt überall das gleiche zu weihnachten, die gleichen Kekse, die gleichen Geschenke, die gleiche Weihnachtswerbung. Aber diese Werbung ist nicht für Weihnachten, sondern für die Weihnachtsprodukte. Aber das geht ja mit allem so. Sobald es ein fest oder einen Feiertag gibt, wird er sofort vermarktet und neu definiert. Genauso wird jede Subkultur sofort aufgegriffen, vermarktet, globalisiert. und somit das recht auf existenz genommen

Doch ich weiche zu arg ab, hab grad mal einfach drauf losgeschrieben. Also Vermarktung von Weihnachten. Wir sitzen hier und freuen uns über die schöne Welt, dass es allen gut geht und alle glücklich sind. Währenddessen sterben Hunderttausende. Sterben tausende, weil wir die Geschenke kaufen, die Menschen in der 3.Welt für 10 Cent den Tag hergestellt haben, weil es billige Sklaven sind. Na dann, frohes Fest.

5.12.06 21:02


Volksaufstand Mexico

Ich weiß nicht, wer von euch das mitgekriegt hat mit den Aufständen in Oaxaca, das ist die Hauptstadt vom gleichnamigen Bundesstaat in Oaxaca.

Naja die Leute dort haben den Gouverneur verjagt, weil er sie unterdrückt hat, z.B. Polizei auf streikende gehetzt. Während also dort die Leute auf die Straße gehen, sich in Eigenverantwortung organisieren und versuchen eine Volksdemokratie aufzubaun, sich wehren, was ihr gutes Recht ist, schickt die Regierung dort Polizei, Militär, Hubschrauber, Schützenpanzer, Wasserwerfer, Räumfahrzeuge mit massenweise Waffen rein. Sogar Waffen, die nur vom Militär eingesetzt werden. es wurde sogar schon mit scharfer Munition in Menschenmengen geschossen!

Bisher gab es viele Tote, massenweise Verletzte und seltsamerweise "Verschwundene", vergewaltigungen sowieso.

Während also dort in Mexico die härtesten Straßenschlachten ablaufen, wird das in den deutschen medien kontinuierlich verschwiegen. Naja, is ja logisch, niemand will, dass leute hier auf ähnliche gedanken kommen, von wegen sozialen Gruppen und demonstrationen. das finde ich ehrlich gesagt eine Schweinerei, eigentlich habe ich auch nur durch zufall im internet davon erfahren. Haben die Leute kein Recht, das zu erfahren?

Wen diese Sache interessiert, kann mal hier drauf schaun: http://www.gruppe-basta.de/ 

5.12.06 21:15


Amoklauf überall?

Neulich gab es ja den Amoklauf in Emsdetten, dabei wurde wieder mal ganz klar festgestellt, dass natürlich die Killerspiele a la CS dran schuld sind. Doch was heißt festgestellt? feststellen tut man etwas, wenn es mehrere alternativen gibt. doch es ist tatsächlich so, dass diese ganzen pädagogen, psychologen, politiker und die presse, gar nicht die frage stellen, was denn daran schuld sein könnte. Ein Interview mit einem Schulleiter sieht dann etwa so aus "Was kann man gegen die Amokgefahr tun" - "Also das ist ja so, es gibt Schüler, die spielen diese Killerspiele Tag und Nacht....". Meiner Ansicht nach ist es absoluter Schwachsinn, mal wieder die Spiele dafür verantwortlich zu machen. Gerade bei diesem Typen in Emsdetten, ist doch klar ersichtlich, dass er einfach ausgegrenzt wurde, alles was er gesagt hatte, denunziert, er wurde komplett und allumfassend gemobbt. Naja das sieht man ganz einfach, wenn man seinen Abschiedsbrief liest.

Ich möchte jetzt hier nicht sagen, dass ich die Unschuld in Person bin, ich mobbe andre Leute auch sehr gerne. Doch das ganze hat seine grenzen da, wo Leute, die keine Freunde haben, keine Vertrauenspersonen, einfach nur noch fertiggemacht werden.

Zurück zum Abschiedsbrief:

Er schreibt ja tastächlich feinsäuberlich auf, was ihn dazu gebracht hat, was die Gründe dafür sind. Jetzt machen sich die Politiker wahrscheinlich nicht mal die Mühe, das gewisch zu lesen, was dieser Mörder da aufgeschrieben hat, sondern für sie ist von vornherein klar, wen die Schuld trifft: natürlich die Computerspiele. Versteht mich nicht falsch, es ist absolut krank und unverzeihlich, so etwas durchzuziehen und willkürlich Leute zu erschießen. Doch meiner Meinung nach sollte man untesuchen, was jemanden dazu bewegt, so etwas zu tun.

 

Gestern gab es die Meldung, dass in ganz Baden-Württemberg Amokgefahr bestht. Irgendjemand habe im Internet beim CS spielen im chat gemeint, er würde Amok laufen. Da wird eine Panik verantsaltet! Titelüberschrift erste Seite, pausenlos radio berichte, aritkel im internet, reportagen - doch das ist ja nicht alles. Polizei an Schulen, morgens die Durchsage, man würde die Hauptgebäude abschließen, wir dürfen nicht mehr rausgehn in der Pause etc. Was bringt das alles? So eine Riesenpanik zu veranstalten, ist doch das Dümmste was man tun kann. Das schürt doch erst bei Leuten die Angst. Natürlich wäre es fatal, wenn die Polizei Hinweise ignoriert hätte und dann etwas passiert wäre, doch diese überreaktion bringt doch auch nichts. ganze schulen wurden geschlossen! die gefahr, beim spazierengehen zu stürzen und sich ein bein zu brechen ist wahrscheinlich höher, als in der schule von einem amokläufer erschossen zu werden. Ich versteh diese ganze sache nicht, vor allem was sinn und zweck dieser operation war.  

7.12.06 17:06


Warum Gott?

Warum gibt es einen Gott?

Ein ganz alltägliches Thema, jeden Tag werden wir mehrfach damit konfrontiert, nehmen es allerdings gar nicht mehr so richtig wahr.

Die Frage "Warum gibt es Gott" bewegt mich tatsächlich sehr. Denn ich kann mir beim besten Willen keinen Grund vorstellen, warum es jemanden geben sollte, der höher als wir alle es sind, ist. Der perfekt und besser und schöner und schneller und klüger und intelligenter und toleranter ist als jeder von uns es je sein könnte. Gott ist im Grunde veraltet, Religion fand bei den Leuten früher viel mehr Anklang, da sie nicht wussten, wie alles um sie rum funktioniert. Die Antwort war einfach: das ist Gott (wenn ich hier von Gott rede, meine ich jede Art von Göttern egal in welcher Religion). Heute haben die religionen viel von ihrem Einfluss und ihrem Ansehen verloren. Wer beachtet denn noch die 10 Gebote? Wer hat denn schon mal die ganze Bibel gelesen? Wer sich heute konfirmieren lässt, macht das meistens nicht der Religion willen sondern wegen dem vielen vielen Geld das man als Belohnung bekommt (warum eigentlich?).

Als erstes kommt die Standardfrage der Religiongegner: Warum passiert so viel Unheil in der Welt, warum sterben tagtäglich Menschen, warum gibt es Streit, Zwietracht und Folter in der Welt? 

Darauf wird wohl jemand mit diesem tollen Vergleich antworten: Stell dir vor, du bist Vater und hast einen kleinen Sohn. Dein Sohn will mit dem Skateboard fahren. Erlaubst du es ihm, obwohl du weißt dass er hinfallen und sich wehtun kann?. Wenn ich antworte nein, sagt er, in dem fall würde gott mir alles verbieten was gefährlich ist. Wenn ich antworte ja, sagt er: Dein Sohn fährt Skateboard und bricht sich das Bein.

Dieser Vergleich ist sehr interressant und auch wirklich eine wichtige Frage in Hinsicht auf Erziehung (das kann man auf alles anwenden, nicht nur auf skateboard fahren), allerdings in Bezug auf Gott absoluter Schwachsinn. Denn es heißt doch, Gott sei perfekt und unfehlbar. Kein Mensch eben.

Außerdem habe ich keine Lust, mein Leben in dem Wissen zu verbringen, es gibt eine höhere Macht als ich, ich kann eh nichts entscheiden, nichts bestimmen, nichts verändern in der Welt. Denn das ist doch genau das, was sie wollen das ich glaube.

Ebensowenig glaube ich an ein Leben nach dem Tod. Meiner Meinung nach kann der Mensch einfach nicht akzeptieren, dass das hier alles ist und danach nichts mehr ist. Sterben ist ein einfacher biologischer Prozess, passiert bei jedem Lebewesen. Allerdings ist es nicht so, dass ich sage, weil meiner meinung danach nichts mehr ist, dass ich nicht versuche die Welt besser zu machen. (Stimmt das gramatikalisch so?). Warum nicht versuchen etwas zu ändern? Nach dem motto "Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt" (ich mag ärzte nicht, aber in dem Satz steckt viel Wahrheit).

So das wars eigentlich auch schon in Bezug auf Gott, eine Illusion der Menschheit, geboren aus Unwissenheit und dem Streben nach höherem 

16.12.06 14:05


Durch die Kritik meines letzten Beitrages angeregt, will ich jetzt einen waghalsigen Vergleich wagen. Ich hoffe, dass ich mir dabei nicht alle Knochen breche, die es gibt. Für Leute, die das nicht verstehen: das muss man im Übertragenen Sinne sehen.

Vergleich zwischen Freiheit und Gott. Freiheit als erstebenswertes Ziel, doch es wird natürlich immer ein Glaube an die Freiheit bleiben. Gott als „Lebensziel“, als Gott einfach, den man spürt und liebt, der Glaube an Gott.

Der Begriff Freiheit weckt in mir die verschiedensten Gefühle. Freiheit ist ein Lebensziel in gewisser Weise. Er ist absolut schwer zu fassen, zu definieren. Freiheit ist weltlich gesehen immer etwas politisches. Ein Gesetz schreibt mir etwas vor, das ich tun muss. Sobald mir etwas vorgeschrieben wird, schränkt das meine Freiheit ein, und sei es das Verbot andere Menschen zu foltern - etwas absolut krankes - so schränkt es doch meine Freiheit ein.

Die absolute Freiheit wird niemand von uns je lebend erreichen. Denn sobald man auf der Erde ist, wird man doch von anderen dingen beeinflusst, das sind absolut banale Dinge. Wenn ich jemanden Laufen sehe, hat das irgendeine Wirkung in mir und fortan werde ich anders sein, wenn auch nur ein klitzekleines Bisschen, dass man selber nicht einmal im traum fassen kann. Wenn man aber z.B. absolut alleine in der Wüste aufwächst, beeinflusst mich das wieder. Also wird man nie einen absolut freien Willen haben.

Freiheit ist für mich etwas erstrebenswertes, eine Hoffnung in der Dunkelheit. Kein Mensch auf dieser erde wird je die volle Freiheit zu spüren bekommen oder sie ausleben können. Man kann sich der Freiheit nur maximal annähern, eine immer freiere Gesellschaft aufbauen, immer ungezwungener werden, und trotzdem wird man nie komplett frei sein.

Allerdings kann ich selbst mitbestimmen, was für ein Maß an Freiheit ich habe (Ich spreche hier momentan nur von der geistlichen Freiheit, also keine Gesetze usw., obwohl das natürlich miteinander zusammenhängt), so kann ich z.B. Behauptungen, die aufgestellt werden, von allen Seiten prüfen, mich selbst damit beschäftigen und auseinandersetzen. Ich werde mir freier meine Meinung dazu bilden, als andere es tun, die sich mit etwas nicht so stark auseinandersetzen.

Man braucht natürlich den Glaube an die Freiheit, um überhaupt etwas in die Richtung verändern zu wollen. Freiheit ist etwas sehr abstraktes.

Nun zu Gott.

Viele Menschen glauben an Gott. Gott ist ein Wesen, das dem christlichen Glauben entsprungen ist. Er ist praktisch die Verkörperung von allem Guten, was es gibt: Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Freiheit, Toleranz, Güte... Praktisch gesehen also etwas Gutes. Menschen glauben an Gott, da es wie ein Paradies ist, ein Licht in der Dunkelheit. Wenn man an etwas glaubt, dann existiert es für einen selber. Für sich innen drin existiert es also. Gott ist etwas Gutes. Wenn man an ihn glaubt, glaubt man an die Gerechtigkeit in der Welt, daran, dass sich Dinge bessern können. Also im Grunde etwas Gutes.

Jetzt kommt mein Contra:

Man sieht Gott als „Gott“, ja als Herrscher über alles, über Licht, über Wasser, über Dunkelheit, einfach über alles. Meiner Meinung nach kann es keine Freiheit geben, solange jemand über einem steht. Denn immer, wenn jemand über mir steht, bin ich an etwas gebunden, denn sonst passiert etwas, das nicht in meiner Macht steht. Wenn Gott alle Gewalt hat, sie aber nie benutzt und nichts macht, dann braucht er diese Gewalt auch nicht. Dann wären wir ja wieder frei und gleich mit allen anderen. Da er aber diese Macht hat, können wir nicht frei sein. Das ist sehr zwiespältig, da er ja das alles verkörpern soll. Der Glaube an Gott bedeutet meiner Meinung nach Unterwerfung. Unterwerfung, da Gott regiert. Menschen, die an Gott glauben, sehen das gewiss ganz anders. Keine Unterwerfung, sondern Liebe zu Gott.

Ich kann diese Ganze Sache außerdem nicht richtig bewerten, da ich nun mal nicht an Gott glaube. Weiterhin vermute ich, dass ich hier einen Riesenunfall gebaut habe Ich empfehle keinem diesen Vergleich zu wagen, ich habs versucht und bin meiner Meinung nach dran gescheitert, lest es meinetwegen, bitte gebt mir kritik zurück!

 

*Nachträglicher Zusatz*

Hab was vergessen aufzuschreiben:

Meiner Meinung nach ist der große Unterschied, dass man sich der Freiheit tatsächlich annähern kann, also real und sie auch ein wenig spüren kann, wähernd hingegen Gott etwas ist, dass wie eine Person ist, Freiheit ist ein Zustand, Gott ist eine herrschende Figur. Allerdings können sicher manche Leute auch Gott spüren.

18.12.06 20:39


Krieg

Krieg in ist Publik. "Das wahre Schlachtfeld ist die Öffentlichkeit".

 - Bekämpfen wir die Angreifer mit Farbbomben, bekämpfen wir sie allein mit unserem Willen sie zu bekämpfen

25.12.06 22:05


"...."

für jemanden ganz bestimmten:

 

...Du bist noch Jungfrau, tust aber so, als hättest du schon mit 1000 mädels geschlafen...

 

...Du haste keine eigene Meinung sondern wechselst jene Tag für Tag, je nachdem mit wem du zusammen bist...

 

...Du passt dich jedem Scheiß an, behauptest aber du seist rebell...

 

...Du machst alles, nur um beliebt zu werden. Nur dich selbst verrätst du dabei - obwohl du deinen verrat schon verraten hast...

 

Bitte: Hör auf Damit! 

25.12.06 22:11


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