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Soldaten bei der Totenschändung?

Dieses thema ist ja grade ganz groß und wird in jeder Zeitung pausenlos erwähnt. Seite 3 Stuttgarter Zeitung -> 5 Artikel über die Totenschändung.

 

Was den Fakt selber betrifft, bin ich mir nicht ganz sicher, was ich glauben soll. Einerseits überwiegen meine Urteile (Vorurteile zu sagen, wäre falsch) gegen die BILD-Zeitung, sodass ich glauben könnte, dass diese Fotos Fälschungen sind. Andererseits kann es natürlich gut sein, dass Soldaten Tote "schänden" und es ihnen Spaß macht, Fotos davon zu machen. genauso wie in jedem Krieg gefoltert, getötet, malträtiert wird.

Viele Leute haben in Bezug auf diese Fotos leserbriefe geschrieben, in denen sie beteuern, dass so etwas eine Schweinerei ist, "unentschuldbar". Auch die Politiker beteuern, dass "unseren" Soldaten so etwas natürlich nicht beigebracht wird, dass so eine Handlung hart bestraft werden muss, sie sagen sogar, dass "unseren" Soldaten Werte des Friedens beigebracht werden, dass sie keine Tötungsmaschinen sind.

Ja was denken die Leute eigentlich? Denken sie, die BRD bildet Soldaten aus, die einen Streichelzoo führen sollen? Es ist für mich unbegreiflich, wie man so überrascht sein kann. Natürlich ist es eine Schweinerei, natürlich darf es nicht sein. Aber dafür werden Soldaten nunmal gemacht. zum Morden, Töten, Foltern. In jedem krieg werden Menschen umgebracht, werden Leute gefoltert, Menschenrechte mit Füßen getreten.

für mich ist diese allgemeine Empörung ein weiterer beweis dafür, wie dumm und leichtgläubig Menschen sind, wie leicht sie von Medien manipuliert werden können - selbstständiges Denken abgestellt.

30.10.06 15:28
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


der ans von der anderen seite (10.11.06 23:00)
ich finde totenschändung erodisch. tote sollten lieber dafür da sein die lebenden zu erfreuden und dieser tote hat ja die armen soldaten erfreut. find ich ne gute sache


Artur (15.11.06 00:41)
Junge, das ist Blödsinn. In jedem Krieg wird getötet, aber es ist nicht vorhersehbar, dass Soldaten sich einen Spaß aus Toten machen. Das Problem sind nicht die Soldaten und der Krieg selbst, sondern das Alter der Soldaten.
Seht euch doch mal die Bilder an, die sind grob geschätzt 22 gewesen und da wunder ich mich dann auch nicht. Sie sind zwar, wie man denken sollte, schon erwachsen (nach dem Gesetz), doch im Grunde noch halbe Jugendliche. Und wenn diese "Jugendlichen" ständig grauenhafte Dinge sehen und nur mit dem Tod konfrontiert werden, dann übertönen sie den Frust mit Humor. Meinst du 40-Jährige soldaten würden sowas auch tun? Ich denke kaum. Diese Soldaten haben sich wahrscheinlich nicht einmal was dabei gedacht und ich würde sie von jeglichen Schuldsprüchen befreien.


gol (16.11.06 21:05)
yeah endlich ein ernstes kommentar

Ja, in der Tat glaube ich, auch 40-jährige würden sowas machen. Auch über 20 jährige können Mörder sein!
Außerdem ist es nicht so, dass ältere Menschen automatisch klüger sind bzw. "fairer" oder "gerechter" denken können. Wie viele alte Säcke Nazis sind!
Natürlich mag man denken, dass man mit dem Alter gereift ist und man weniger Dummheiten macht. In der Statistik mag das auch stimmen. Nur zum Bund (Auslandseinsatz) geht meiner Meinung nach eh keiner, der diese Werte so hoch schätzt. Hat nunmal mit seinem Beruf nix zu tun.

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