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Warum Gott?

Warum gibt es einen Gott?

Ein ganz alltägliches Thema, jeden Tag werden wir mehrfach damit konfrontiert, nehmen es allerdings gar nicht mehr so richtig wahr.

Die Frage "Warum gibt es Gott" bewegt mich tatsächlich sehr. Denn ich kann mir beim besten Willen keinen Grund vorstellen, warum es jemanden geben sollte, der höher als wir alle es sind, ist. Der perfekt und besser und schöner und schneller und klüger und intelligenter und toleranter ist als jeder von uns es je sein könnte. Gott ist im Grunde veraltet, Religion fand bei den Leuten früher viel mehr Anklang, da sie nicht wussten, wie alles um sie rum funktioniert. Die Antwort war einfach: das ist Gott (wenn ich hier von Gott rede, meine ich jede Art von Göttern egal in welcher Religion). Heute haben die religionen viel von ihrem Einfluss und ihrem Ansehen verloren. Wer beachtet denn noch die 10 Gebote? Wer hat denn schon mal die ganze Bibel gelesen? Wer sich heute konfirmieren lässt, macht das meistens nicht der Religion willen sondern wegen dem vielen vielen Geld das man als Belohnung bekommt (warum eigentlich?).

Als erstes kommt die Standardfrage der Religiongegner: Warum passiert so viel Unheil in der Welt, warum sterben tagtäglich Menschen, warum gibt es Streit, Zwietracht und Folter in der Welt? 

Darauf wird wohl jemand mit diesem tollen Vergleich antworten: Stell dir vor, du bist Vater und hast einen kleinen Sohn. Dein Sohn will mit dem Skateboard fahren. Erlaubst du es ihm, obwohl du weißt dass er hinfallen und sich wehtun kann?. Wenn ich antworte nein, sagt er, in dem fall würde gott mir alles verbieten was gefährlich ist. Wenn ich antworte ja, sagt er: Dein Sohn fährt Skateboard und bricht sich das Bein.

Dieser Vergleich ist sehr interressant und auch wirklich eine wichtige Frage in Hinsicht auf Erziehung (das kann man auf alles anwenden, nicht nur auf skateboard fahren), allerdings in Bezug auf Gott absoluter Schwachsinn. Denn es heißt doch, Gott sei perfekt und unfehlbar. Kein Mensch eben.

Außerdem habe ich keine Lust, mein Leben in dem Wissen zu verbringen, es gibt eine höhere Macht als ich, ich kann eh nichts entscheiden, nichts bestimmen, nichts verändern in der Welt. Denn das ist doch genau das, was sie wollen das ich glaube.

Ebensowenig glaube ich an ein Leben nach dem Tod. Meiner Meinung nach kann der Mensch einfach nicht akzeptieren, dass das hier alles ist und danach nichts mehr ist. Sterben ist ein einfacher biologischer Prozess, passiert bei jedem Lebewesen. Allerdings ist es nicht so, dass ich sage, weil meiner meinung danach nichts mehr ist, dass ich nicht versuche die Welt besser zu machen. (Stimmt das gramatikalisch so?). Warum nicht versuchen etwas zu ändern? Nach dem motto "Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt" (ich mag ärzte nicht, aber in dem Satz steckt viel Wahrheit).

So das wars eigentlich auch schon in Bezug auf Gott, eine Illusion der Menschheit, geboren aus Unwissenheit und dem Streben nach höherem 

16.12.06 14:05
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


intimhirn / Website (16.12.06 18:53)
1. Ich habe die Bibel gelesen
2. Du setzt die Kirche etwas zu sehr mit der Bibel gleich
3. Hast du wirklich etwas gegen Glauben án sich (was ich grauenhaft fände), oder hast du etwas gegen Institutionen?
4. ich glaube nicht an den Tod.
5. We sind sie? Und warum sollte jemand wollen, dass du glaubst? Der Vatikan will vielleicht, dass du in die Kath. kriche eintrittst, sie finanziell unterstützt, aber dass du glaubst - das kannst nur die alleine wollen.
6. Nicht aus Unwissenheit - aus Angst - aus Angst davor nicht zu wissen was kommt, Wissen bedeutet Macht (jedoch eine Macht, die ich nicht erlangen will)
7. Ob man es nun Gott nennt, Allah, den Glaube an sich selbst, Odin, Zeus, Satan, Freiheit, Hoffnung, das ist doch egal. Es geht um den Glauben, nicht daran an was man glaubt.


Lük (17.12.06 19:53)
Was mir an deinem neuen Artikel sehr missfällt ist, wie du Gott personifizierst.

"Außerdem habe ich keine Lust, mein Leben in dem Wissen zu verbringen, es gibt eine höhere Macht als ich, ich kann eh nichts entscheiden, nichts bestimmen, nichts verändern in der Welt. Denn das ist doch genau das, was sie wollen das ich glaube."

Du hast anscheinend nicht wirklich die Bibel gelesen, geschweige denn dich mit den religiösen Fragen beschäftigt (im Religions/Ethikunterricht aufgepasst). Denn Gott gab den Menschen doch den "freien Willen"...und es ist doch lächerlich zu sagen Gott will nicht das du etwas in der Welt zum Besseren bewegst. Außerdem kannst du doch sehr viel bestimmen in deinem Leben - oder etwa nicht? Und was soll dieser letzte Satz: Das ist doch genau das was sie wollen. Nenn mir eine Religion die heute will, das du nichts in deinem Leben veränderst. Warum sind denn so viele religiöse Menschen meist auch sehr Politikinteressiert, sind gegen Konsumterror, Kapitalistische Werte, die das Soziale zerstören...Ich glaube Jan es gäbe viele religiöse Menschen deren Gedankenansätze du auch unterstüzt.

Es ist außerdem ein wenig lächerlich zu sagen, die Bibel schreibt dir Dinge vor die dich massiv in deinem Leben einschränken.

Deine Frage der Religionsgegner, warum so viel Unheil passiert, ist keineswegs eine Frage der Religionsgegner, sonder eine Frage die in der Theologie sehr häufig vorkommt - die Theodizee Frage.

Damit soll aber bitte nicht der Eindruck entstehen, ich wäre ein sehr religiöser Mensch...Ich finde nur einiges etwas weithergeholt...

Beste Grüße Lük

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